Selbstmanagement

Der tägliche Frosch: oder das Ende des Aufschiebens

Jörg Eschenfelder am 10. März 2007.

Kennen Sie das auch: Sie schieben und schieben und schieben und schieben unangenehme Aufgaben vor sich her, obwohl Sie wissen, dass es nur ein Ergebnis gibt: die Aufgabe wird nur noch unangenehmer, sei es drängender, der Kunde unzufrieden, der Chef sauer.

Und Sie? Sie laufen ständig mit dem unangenehmen Gedanken herum: Ich muss noch diese und jene Aufgaben erledigen. Bähhh…

Es gibt viele Tips, wie Sie das Aufschieben beenden können. Einen besonders einfachen Tip habe ich kürzlich im Blog »Success begins today« gefunden: Essen Sie täglich ihren Frosch.

Oder anders ausgedrückt: Holen Sie Ihre unangenehmste Aufgabe hervor und erledigen Sie diese als erstes.

Oder wie es Mark Twain formuliert hatte:

»If you eat a frog first thing in the morning, the rest of your day will be wonderful.«

Und zweitens: Erledigen Sie dies schnell.

Um noch einmal Mark Twain zu bemühen:

»If you have to eat a frog, don’t look at it for too long.«

Versuchen Sie es einmal…

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2 Kommentare

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Get your own gravatar by visiting gravatar.com Peter Schulze
#1. März 16th, 2007, at 9:31 AM.

Der Tipp ist ja wirklich Gold wert. Solche “Frösche” habe ich zu Hauf. Und der Haufen der vor mich hin geschobenen unangenehmen Aufgaben wird, weil man sie nicht konsequent abarbeitet, immer höher und der psychische Druck immer größer. Da ist wirklich was dran.

ABER: Wir sind halt Menschen! Und das Menschliche (der “innere Schweinehund”) in uns sagt: “Lass es liegen! Den Ärger kannst du jeden Tag haben, wann immer du willst! Und heute soll doch ein Tag ohne Ärger werden! Oder willst du dich freiwillig heute ärgern, du Blödmann?”

Will man täglich seinen Frosch essen, muss man psychisch stark sein. Und das muss man als erstes lernen.

Get your own gravatar by visiting gravatar.com Jörg Eschenfelder
#2. März 16th, 2007, at 10:15 AM.

Stimmt, das Aufschieben ist menschlich. Aber es gibt halt Wege und Tipps, wie man damit umgehen oder es ändern kann. Ist das leicht? Nein, sicher nicht, sonst wären wir alle perfekt und ganze Wirtschaftszweige könnten nichts mehr verdienen.

Was soll’s. Wir haben alle einmal sprechen und gehen gelernt. Das hat ja auch nicht von heute auf morgen funktioniert. Und psychische Stärke kann man lernen und — vor allem — trainieren. Jeden Tag ein klein wenig und mit Disziplin.

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