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Energie wird immer teuerer - Konzerne nutzen Position schamlos aus

Peter Schulze am 30. November 2007.

Ab 01.12.2007 sind die Wettbewerbschranken für den Energiemarkt gefallen und damit auch das Recht des Staates, bei den Energiepreisen regulierend einzugreifen. Als die Schröder-Regierung diese Pläne beschloss, ging man davon aus, dass bis zu diesem Termin eine echte Konkurrenz geschaffen worden sei. Doch die Realität sieht anders aus. Echte Konkurrenz fehlt und bei der Energiebörse in Leipzig tummeln sich stets die gleichen Unternehmen. Letztendlich diktieren die “Großen 4″ nach wie vor die Preise und erhöhen diese nun zum 1. Dezember.

Nicht nur die privaten Haushalte stöhnen unter den hohen Energiepreisen, besonders auch die Wirtschaft kann so nicht langfristig kalkulieren und Preise bilden. So wird jede Preiskalkulation zum Risiko und langfristige Lieferverträge, können durch die steigenden Energiekosten zur Existenzbedrohung führen.

Hinzu kommen die aktuellen Versuche der Mineralölkonzerne, das Normalbenzin abzuschaffen. Erste Vermutungen wurden schon vor einem halben Jahr laut, aber nun handeln sie einfach. Millionen Kraftstoffkunden werden so gezwungen, zukünftig Super anstatt Normal zu tanken. Die heute beginnende preisliche “Gleichstellung” von Normal und Super soll wohl symbolisieren, dass die Mineralölkonzerne durch ihre Einsparungen den Preis von Super so gestalten können, wie er jetzt für das Normalbezin ist.

Aber fehlt erst einmal das Normalbenzin, dann kann man den Superpreis auch eher nach oben treiben, weil der Kunde keinen preislichen Vergleich mehr hat. Der Staat jedoch schaut zu und beruft sich auf die freie Marktwirtschaft. Unsere Politiker wurden längst von den Energiekonzernen gekauft - dafür gibt es den harmlosen Begriff des Lobbyismus. Der Volksmund spricht jedoch von “Verrat” und “Bestechung”. Aber das ist natürlich falsch. Denn Bestechung ist, wenn jemand aus einer illegalen Leistung einen persönlichen Vorteil zieht. Doch wenn jemand nach seiner aktiven politischen Laufbahn (also einige Jahre später) plötzlich in Aufsichtsräten der Energiekonzerne sitzt, dann kann das nur totaler Zufall sein - jedenfalls steht das mit seinen früheren politischen Aktivitäten “keinesfalls im Zusammenhang”……

Früher galt der Spruch “Wissen ist Macht!” - heute gilt der Spruch “Energie ist Macht!”

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1 Kommentar

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#1. Dezember 18th, 2007, at 12:41 AM.

(Regional verfügbare) Energie ist niemals zu teuer und ist unbegrenzt vorhanden. (Windkraft und Solarenergie?) Der Zwischenhandel (der Transport) und dadurch unkalkulierbare Risiken wg. der weiten Strecken bedrohen eine die Menschen mit Öl-Energie versorgende Wirtschaft. Was- nur -heißt Nahrung und Wärme. Geächtete Orte wie Leuna, Bitterfeld und Freiberg, sowie die Namen vieler Ingenieure, stehen für den erfolgreichen Beweis zur Energieversorgung dieses Landes, bereits vor 70 Jahren- mit Kohleöl. Es sind die entwickelten Hydrierverfahren aus heimischer Kohle- die Millionen von Menschen wieder in Arbeit bringen werden - und die Wirtschaft wieder "rollen" lassen werden. Sorry, ein Irrtum von amtswegen ist hier völlig ausgeschlossen, nur eine zeitl. Verzögerung, aus welchen tieferliegenden Gründen auch immer - ca. 1000 kleine Hydrierwerke, in Regionen, wo Kohle gefördert wurde oder wird, machen dieses Land vollkommen unabhängig von Ölimporten. Der Preis? Eine Lachnummer?- ca.15 Milliarden eu. Die obengenannten Orte, die vielen namenlose Ingenieure und Wissenschaftler, stehen für die Durchsetzbarkeit und Machbarkeit. Das Kohleverflüssigungsverfahren wird von a-l-l-e-n Industrienationen dieser Welt im " Hochdruckverfahren", kopiert und natürlich auch weiterentwickelt. Deswegen die Preisangleichung von Super-und Normalbenzin. Das spielt bei diesem Verfahren keine Rolle mehr. Ab einer Mark (egal welche Umrechnung) ist dieses Verfahren wirtschaftlich. Die Qualität der Kraftstoffe und deren schadlose Verbrennung ist high-tec brilliant. Windkraftnutzung, mit ca. 1,6 Millionen ohne Abbruch/ Entsorgungskosten für die Anlage, sind für die wirklich erzeugte Strom- Energie dagegen und auch wieder wg. den Leitungsnutzungsfragen zu teuer. Bitterfeld und Leuna wurden als Luftkloake vor und nach 1990 gehandelt, allerdings sind bisher keine Krebserkankungen, anders als bei Atomkraftwerken, bekannt geworden. Folglich ist die Kohlechemie, vielleicht wenn auch stinkender, weniger gesundheitsgefährdend, als immer wieder beschrieben. Es gibt auch hier viele offene Fragen- wieso gibt es keine Kohleverflüssigungsanlagen in Deutschland, jetzt??? Das Risiko war seit 1975 völlig klar abzuschätzen. In einer Zeit des absoluten Energienotstandes nun, dessen Folgen die Vermögen und den Wohlstand von Millionen von Menschen auf’s Spiel setzt- für die tägl. Spekulation eines erdachten, gewinnbringenden Ölpreises an einer internationalen Börse, täglich???
Dieses Verfahren ist für eine derartig einseitig abhängig gestaltete Wirtschaft nach allen Regeln der Vorsorge, wie dem mögl. Totalverlust des Industriestandortes, dem Verlust der Vermögen des Staates und auch seiner Bürger, gar nicht nachvollziehbar und stellt viele, viele offene Fragen, insbesondere für die Vor-und Fürsorge unseres Landes. Die Chinesen bauen seit etlichen Jahren Hydrierwerke, selbstverständlich. Bei uns werden dagegen Zechen geschlossen, zubetoniert oder geflutet…..weil energiepolitisch, wirtschaftlich - not!wendig. Weil die Kohle zu teuer produziert sei. Allein der Wettbewerbsgedanke hinsichtlich der geordneten Energieversorgung mit dem Ziel des Erhaltes des Wohlstandes unseres Landes schließt diesen Irrtum aus. Sollte man denken, solange es noch den Kohlepfennig als Stromabgabe gibt.

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